Anbei einige Angebote für von psychischer Erkrankung Betroffene und allgemeine Infos um die Isolation besser zu bewältigen.

Angebote für von psychischer Erkrankung Betroffene

Genesungsbegleitungshotline

Ab sofort stehen jeden Tag von 17-19 Uhr ausgebildete Genesungsbegleiter*Innen (Ex-In) telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Beide Angebote werden von Menschen mit einem eigenen seelischen Krisenerleben (sogenannten Peers) durchgeführt.

Genesungsbegleitungshotline von Montag bis Sonntag zwischen 17 und 19 Uhr unter der Telefonnummer: 0176 / 54 82 00 62, Mailberatung unter: mailberatung@genesungsbegleiter-hh.de

Der Artikel dazu hier.

Das Angebot soll Raum bieten für alle Themen rund um die seelische Betroffenheit und Einsamkeit – ist aber ausdrücklich keine Infohotline rund um das Corona-Virus.

Diesbezüglich wird auf das Robert-Koch-Institut verwiesen.Menschen mit akuter Suizidalität werden gebeten, umgehend das nächste psychiatrische Krankenhaus aufzusuchen. Weitere Telefonnummern zu Suizidalität auch auf unserer Notfallseite.

Evangelische Chat-Seelsorge

Auch die evangelische Chat-Seelsorge weitet angesichts der Krise ihr Angebot aus. Die Chat-Seelsorge ist ab sofort montags von 20 bis 22 Uhr, dienstags von 12 bis 14 Uhr, mittwochs von 20 bis 22 Uhr, donnerstags von 12 bis 14 Uhr, freitags von 20 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr erreichbar.

Unter www.chatseelsorge.de steht Ratsuchenden ein Team von insgesamt mehr als 20 Pastoren, Diakonen und Pädagogen zur Verfügung. Die Teilnehmer der Chat-Runden bleiben durch “Nicknamen” anonym. Die nebenamtlichen Seelsorger geben sich dagegen mit Namen und Bild zu erkennen, jeweils drei pro Sitzung. Auf Wunsch können Nutzer auch einzeln in einem geschützten Bereich mit einem Seelsorger chatten.

Allgemeine Infos

Ergänzungen zum Thema Kinderschutz und Familien oder Frauen und Männer in Konfliktsituationen in Zeiten des Corona-Virus.

Viele Familien rücken in diesen Zeiten räumlich sehr eng zusammen. Existenzängste, fehlende Freizeitangebote, soziale Kontakte und Ausgleichsmöglichkeiten bringen Konflikte und Aggressionen hervor oder verstärken bereits vorhandene.

Dabei kann es zu häuslicher Gewalt kommen. Wohin können sich Bedrohte wenden?

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche: 116 111
Elterntelefon: 0800 111 0550
Pflegetelefon: 030 2017 9131
Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016

Auch unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/familiaere-belastungssituationen

https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

„Sei stark, hol dir Hilfe!“ – Unter diesem Motto bietet der Weiße Ring Männern als Opfer von Gewalttaten das Opfer-Telefon. Es steht unter Telefon 116 006 täglich von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr kostenfrei für den Erstkontakt zur Verfügung. Weiter Infos vom Weißen Ring hier.

Link der Bundesregierung allgemein zum Thema häusliche Gewalt .

Eine Gewähr für die Aktualität der jeweilige Daten kann nicht übernommen werden!